Wie ich zum Bärenmachen kam
Schon immer hatte ich eine Leidenschaft für Schmuse- und Kuscheltiere. 2007 entdeckte ich das Internet. Da
war es um mich geschehen. Kuscheltiere überall,--und Teddys!! Und dann auch noch Künstlerbären bei
Ebay. Ich fing an Bären zu sammeln.
Irgendwann im Spätsommer 2007 kam ich bei einer meiner Suchen nach
neuen interessanten Bären im Internet auf die Seite von Uschi
Wannemacher, der Mühltal-Bären Seite. Diese lustigen „Langnasen“ und
„Großfüße“, die sie da hatte, waren einfach toll. Der erste Kontakt wurde
hergestellt und zu meinem Geburtstag im November, konnte ich „George“,
die erste Langnase von Uschi mein Eigen nennen. Es folgten etliche Mails
und weitere Bären von Uschi.
Im Frühjahr 2008 stand dann die
Bärenwelt in Rheda-Wiedenbrück
an. Da ich nicht so weit von
Rheda-Wiedenbrück wohne, kam mir die Idee Uschi und ihren
Thomas einfach einzuladen. Die Beiden sagten spontan zu. Uschi
und Thomas mit ihrem Hund Flicka, mein Mann und ich mit
unserm Hund Nugget, erlebten ein tolles Wochenende. Wir
kauften einen Bärenschnitt und Uschi vermittelte mir im Eiltempo
die ersten Geheimnisse des „Bärenmachens“, während die Männer
sich anderweitig (Bier, Grillen etc.) beschäftigten.
Unendliche Bärenkatastrophen folgten. Bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen
zufrieden war, verging eine ganze Zeit. Ich knüpfte Kontakte zu anderen
Bärenmachern und kaufte etliche Schnitte und Bären. Unter Anderem auch von den
„Schäferhof-Bären“. Bei einem schenkte Corinna, so heißt die Bärenmacherin von
den „Schäferhof-Bären”, mir einen kleinen Bären namens Floh. „Solch einen kleinen
Bären möchte ich auch mal versuchen“, dachte ich mir und entwarf meinen ersten
eigenen kleinen Bären. Von dieser Serie wohnen mittlerweile einige in Deutschland
und Österreich. Einer hat sogar den Weg in die USA geschafft.